
In meiner Farbmalerei geht es „nur“ um die Farbe – die Farbe als eigenständige Kraft. Sie ist Anlass, Thema und Mittel der Bildfindung. Darstellende oder erzählende Bezüge, z.B. aus der Natur, treten hier ganz zurück.
Beim Malen folge ich weder einer Skizze noch einem Plan. Vielmehr setze ich eine Farbe nach der anderen und schaue, wie sie aufeinander reagieren. Manchmal arbeite ich intuitiv und spontan, lasse Raum für Unbewusstes und Zufälliges. Dann wieder gehe ich bewusst auf Abstand und reflektiere das Geschehen auf der Leinwand.
Emotionen, Erinnerungen und Erfahrungen fließen in den Malprozess mit ein. So werden äußere Eindrücke und inneres Erleben in Beziehung gesetzt und es entsteht etwas Neues.
Am Ende des Malprozesses sollen alle Farbflächen im Bildraum so aktiviert und angeordnet sein, dass – wie in einem Mobile – ein Gleichgewicht entsteht, welches das Bildgeschehen zu einer harmonischen Ganzheit verdichtet und transformiert.















